Rotgelbes Felsenland – Kletter- und Boulderführer Mitteldeutschland

Nachdem das Rotgelbe Felsenland monatelang in der Neubearbeitungsphase und somit nicht verfügbar war, können alle Fans des Klettersports in unserer Region jetzt aufatmen: der neue Führer ist nun da!

ISBN 978-3-00-023134-6
320 Seiten, durchgehend farbig
Grafiktopos von Tino Kluge
Comics von Mara Herzog
höherwertiger Einband
Preis: 27,00 €
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Das neue Buch hat erheblich an Attraktivität gewonnen, da Tino Kluge die im Aufschwung Ost allseits bewunderten Farbtopos für das Rotgelbe komplett neu erstellt hat. Wie sehr sich dieser gigantische Arbeitsaufwand gelohnt hat, kann jeder erkennen, der das Buch aufschlägt oder sich damit unter eine Felswand stellt. Fotorealistisch sind alle wichtigen Felsstrukturen, Haken und Routenverläufe eingezeichnet und somit blitzschnell und optisch ansprechend erfassbar.

Die Routenlinien sind nunmehr wie bei den anderen modernen Geoquest-Führern nach einem Farbsystem in 3 Schwierigkeitsbereichen blitzschnell unterscheidbar, so dass man schon beim flüchtigen Durchblättern erkennen kann, ob der jeweilige Sektor geeignet ist:

blau: Bereich I-VI /           UIAA 1-5
rot:   Bereich VIIa-VIIIc       UIAA 6-7
schwarz: Bereich IXa-XIb    UIAA 8-10

Da die Boulder seit Oktober 2013 im Führer Aufschwung Ost verzeichnet sind, hat das "Rotgelbe" Raum für ein großzügigeres Layout und durch die Mitarbeit zahlreicher Fotografen viele ansprechende Fotografien gewonnen.

Welche Informationen sind neu? Hervorzuheben ist der Aktienbruch: hier ist die Routenzahl von von 154 auf sagenhafte 184 angestiegen. Es gibt Neutouren in allen Schwierigkeitsbereichen. Das gilt auch für den nahen Löschteich, das Gebiet am Petersberg, Landsberg, Galgenberg und sogar den Thüringer Bahnhof. Auch an Spielberg, Holzberg, Gaudlitzberg, Zinkenberg, in Brandis und an den Kriebethaler Wänden sind neue Wege entstanden. Besonders Golzermühle und Schwemmteichbruch im Muldetal haben kräftig zugelegt und sich als eigenständige Kletterziele etabliert.

Begleitend zu den Kletterinformationen wird auch Sehenswertes am Rand präsentiert, denn die mitteldeutsche Region hat sich in den letzten Jahren touristisch stark weiterentwickelt.

Da die Klettertürme der Region für viele Sportler ein wichtiges Feierabendziel darstellen, wurde diesem Bereich deutlich mehr Beachtung geschenkt. Die Routen wurden nach Schwierigkeitsbereichen farbcodiert  und mit hilfreichen Kommentaren versehen. Neu aufgenommen wurden Boulderanlage und Kletterbogen bei Döbeln.

Im Rahmen der Arbeit am neuen Führer wurden parallel zu den Aktualisierungen umfangreiche Pflege- und Erhaltungsmaßnahmen im Klettergebiet durchgeführt (wenn man schon mal da ist ...), so z.B. Sanierungen von Haken und Umlenkern (Aktienbruch, Löschteich, Petersberg, Galgenberg, Spielberg, Thüringer Bahnhof, Muldetal, Frauenberg). Auch eine stattliche Anzahl von Neutouren ist dabei herausgekommen.


Bei der Hakensanierung im Krosigker Bruch (Petersberg)

Vor allem aber wurden viele Einstiegsbereiche von Stachelranken befreit (helft auch in Zukunft alle mit dabei, eine Gartenschere kann wahre Wunder bewirken!) und wichtige Zugangswege freigeschnitten (Aktienbruch, Krosigker Bruch beidseitig, der "Kammweg" am Spielberg, Gaudlitzberg Sektor Riedelschniedel, Landsberg, Galgenberg usw.). Zusammen mit dem Kletterführer erstrahlt das Rotgelbe Felsenland nun also in neuem Glanz - viel Spaß beim Klettern hier!

Hier ein kurzer Trailer zum neuen Buch von Filmemacher Kurt Hötzel.

Hier kann man das neue Buch erwerben.

Zusatzinfo: Die Wassersteinbrüche am Kautzenberg (bei Löbejün) sind zur Zeit gesperrt. Bitte dort nicht hingehen, sonst gibt's Stress! Dafür sind die Sektoren am Riveufer (siehe Kletterführer S. 115) zum Teil fertig, dort kann man schön in der Saale baden!