Blocsport - Klappe die Dritte

Frenetischer Jubel schallt durch den Ostbloc! Der letzte Finalboulder der Herren ist eine wirklich harte Nuss – ein Sprung in eine ungewöhnliche Richtung. Hart ist aber auch das Publikum, welches das gesamte Finale hindurch mitgefiebert und angefeuert hat, geschlagene zwei Stunden lang! Natürlich haben sich auch die Ostblocer um Lutz Schneider und Jakob Hoppstock nicht lumpen lassen und mehrere Kästen Freibier herausgerückt.

Balance gefragt.

Die Auftaktveranstaltung zum Ostblock-Cup war wirklich gelungen. Zum ersten Mal gab es einen separaten Kinderwettkampf mit eigens für die „Kurzen“ geschraubten Bouldern. Längenzüge waren verboten. Und das Konzept ging auf. Beim Superfinale der Kinder boulderte der Hallenser Tom Sauer, nach Anton Schramm auf einen hervorragenden zweiten Platz.

Zu den Pyramiden von Gizeh.

Nachdem der Ostbloc beim Wettkampf 2011 aus allen Nähten platzte, war die Teilnehmerzahl in diesem Jahr auf 250 Blöckelfreunde begrenzt. Eine weise Entscheidung! Die Anmeldung war ratz-fatz voll, der frühe Vogel fängt … na ihr wisst schon!

Nun aber los, die ersten schönen Boulder klettern! Und dann noch schneller in den Computer eintragen, um sich den Kaffee für die ersten 5 Anmeldungen zu sichern  ! Da Punkt 18:10 Uhr, kurz nach dem Ende der Quali, die Datenbank geschlossen wurde, haben in diesem Jahr alle Teilnehmer wirklich schon während des Wettkampfs ihr Boulder eingetragen. Mit der Ergebnis, dass die Auswertung genau eine Sekunde dauerte und 18:10:01 Uhr die 12 Finalisten bekannt gegeben werden konnten.
Die 80er Jahre leben.
Im Finale haben die beiden Routensetzer Sarah Burmester und Robert Leistner dann gezeigt, was sie drauf hatten. Keiner der Finalisten konnte alle Boulder flashen. Am Ende hatte Julia Winter, vor Jana Müller und Lokalmatadorin Katrin Wüst die Nase vorn. Bei den Herren siegte Andre Borowka knapp vor dem jungen Leipziger Tristan Schmidt. Lars Schönberger boulderte sich auf Platz drei.