Sommersonnenwende

Die Sommersonnenwende war dieses Jahr ein Riesenerfolg. Trotz bescheiden angesagtem Wetter kann ein neuer Besucherrekord vermeldet werden, über 300 Kletterer waren gekommen, Park- und Zeltplätze vollständig belegt!

Sowohl für die Gäste als auch die lokals hatte sich das Kommen gelohnt. Ein kurzer Schauer und etwas Nieselregen fielen gegenüber dem überwiegend guten Wetter kaum ins Gewicht, so dass fleißig geklettert werden konnte. Selbst die 100-Meter-Seilbahn im Wassersteinbruch wurde trotz des zwingenden Bades rege genutzt. Dort musste dank der Kooperation mit Klaus vom Kautzenberg in diesem Jahr kein extra Eintritt gezahlt werden. Ein weiteres Schmankerl dort war die Wetline, die so manchem passionierten Slackliner in die Verzweiflung trieb. Eine harte Nuss! Dann doch lieber auf die 15 oder die  20-Meter-Line im Aktienbruch. Dort sorgte der Crashpad-Weitwurfwettbewerb (unseres Wissens nach der erste in Deutschland überhaupt) für gute Stimmung.

Voller Einsatz beim Crashpad-Weitwurf  Foto: Peter Brunnert

Einige Stresser gab es trotzdem, diese eilten im Expresstempo die Wände hinauf, um den Yosemite-Wettkampf zu gewinnen. Trotz der Schauerunterbrechung konnten in 6 Stunden 32 Routen mit 630 Metern Gesamtlänge im Team geklettert werden. Danach hat das Bier um so besser geschmeckt und alle warteten gespannt auf die neuen Geschichten von Peter Brunnert. Und die kamen! und zwar so, dass sie den Leuten die Tränen in die Augen trieben. Die Androschgeschichte hat eingeschlagen und dem anwesenden Hauptakteur beste Chancen vermittelt, zur lebenden Legende zu werden!

Mit der Dunkelheit kam die Musik und das Vostochny Front Orchestra schlug ein wie eine Bombe. Blitzschnell füllte sich die Tanzfläche und unser guter englischer Rasen bekam nach 2 Stunden Stampfen erste Woodstockmerkmale.

Vostochny Front Orchestra  Foto: Stefan Ott

Zur Ruhe kamen die Halme zwischendurch bei der Uraufführung des neuen Klettervideos von Frank Schorisch mit dem Titel "Kletterfrank". Ein Ohrwurm, der auch in der filmischen Umsetzung als Delikatesse rüberkam. Ein großes Lob an den Filmer für dieses kulturelle Highlight!

Die Feuershow sorgte dann für glühende Gesichter in der ersten Reihe und als gegen 2 Uhr nachts die zweite Band zum Rundumschlag ausholte, durften die letzten Kinder in's Bett. Die Erwachsenen blieben und konnten bei chilligem Sound in den Morgen tanzen. Dass die Party erst vorbei ist, wenn es wieder hell wird, ist ja inzwischen überall bekannt. Dass die Band so lange spielen, dass der DJ arbeitslos bleibt, war neu!

Fuershow  Foto: Stefan Ott

Die Lick Quarters: Supercoole Music!  Foto: Stefan Ott

Der Sonntag lud dann bei gutem Wetter zum Klettern und Chillen ein.

Resümee: es war eine geile Party mit Euch allen, wir freuen uns schon auf's nächste Jahr!!!

Geniale und peinliche Bilder findet ihr übrigens bei Peter Brunnert:

www.flickr.com/photos/peter-brunnert/sets/72157620028509663/show/

Herzlichen Dank, Peter!

Sommersonnenwende 2009  Foto: Stefan Ott

 

Weitere Bilder stellte uns Sebastian zur Verfügung, auch dafür herzlichen Dank:

www.flickr.com/photos/drunkindonut/